Thangka (83×67 cm) Bild Tibetische Anatomie (sehr beliebt)

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Abmessungen / Volumen: 83 cm x 87 cm
Einheit: Stück

Die tibetische Anatomie ist ein sehr beliebtes Motiv für Thangkas, doch weltweit beherrschen nur drei Mönche diese Kunst. Da die Fertigstellung eines jeden Thangkas etwa drei bis vier Tage in Anspruch nimmt, ist die Produktion sehr gering.

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Beschreibung

Ein Tanka (auch Thangka, auch t(h)an(g)ka) ist ein bemaltes oder besticktes tibetisch-buddhistisches Banner, das ursprünglich in Klöstern oder über einem Familienaltar hing und von Mönchen bei zeremoniellen Prozessionen getragen wurde. Das tibetische Wort „thang“ bedeutet „flach“ und deutet darauf hin, dass ein Thangka ein Gemälde auf einer flachen Oberfläche ist, das bei Nichtgebrauch aufgerollt werden kann. Daher wird es auch als Rollbild bezeichnet. Die häufigste Form eines Thangkas ist ein Rechteck im Hochformat. Traditionell wird das Bild auf Baumwolle gemalt, die mit Yakhautleim und Kalk vorbehandelt wurde. Für die Farbe werden Pigmente verwendet, Yakfett dient als Bindemittel. Diese Farbe ist nach dem Trocknen wasserfest und elastisch. Auf Wunsch wird das Thangka mit einem Seidenvorhang versehen, um das Bild vor Licht zu schützen.

Thangka-Malereien erfreuten sich zunächst bei reisenden Mönchen großer Beliebtheit, da sie sich leicht zusammenrollen und von Kloster zu Kloster transportieren ließen. Diese Thangkas dienten als wichtige Lehrmittel und stellten das Leben Buddhas, Bodhisattvas sowie verschiedener einflussreicher Lamas und Gottheiten dar. Ein beliebtes Motiv ist das Rad des Lebens, eine visuelle Darstellung der Abhidhamma-Lehren. Manche betrachten Thangkas als farbenfrohe Wanddekorationen, während sie für Buddhisten göttliche Erscheinungen verkörpern. 

Eine gut gefertigte Thangka erfüllt mehrere Funktionen. So dienen beispielsweise Darstellungen von Gottheiten als Lehrmittel, etwa zur Veranschaulichung des Lebens Buddhas, zur Beschreibung historischer Ereignisse um bedeutende Lamas oder zur Nacherzählung von Mythen. Religiöse Bilder bilden den Mittelpunkt von Ritualen und Zeremonien und bieten oft ein Medium für Gebete und Bitten. Generell wird religiöse Kunst als Meditationshilfe genutzt, um den Weg zur Erleuchtung zu beschreiten.

 
Malen in Nepal