Oölit-„Augenanhänger“ aus Deutschland.

Login

Einheit: Stück

Anhänger aus den Niederlanden, gefertigt aus einem Sägeschnitt und zwei Ringen. Neuer Anhänger aus dem Buch „Edelsteintherapie 2.0“

Artikelnummer: 6773 Kategorien: ,

Beschreibung

Oölit (Altgriechisch: ᾠόν, ōón = Ei, λίθος, lithos = Stein, Fels) ist ein klastisches Sedimentgestein, das aus Ooiden besteht, abgerundeten Körnern, die aus konzentrischen Schichten von Kalkstein oder Ton aufgebaut sind. Ooide sind in der Regel zwischen wenigen Millimetern und wenigen Zentimetern groß. Sie bestehen meist aus Kalkstein (Calcit oder Aragonit), können aber auch aus Phosphat, Kieselsäure, Dolomit oder eisenhaltigen Mineralien wie Hämatit bestehen. Im Falle von Dolomit oder Kieselsäure können Ooide durch chemische Verwitterung von Kalkstein entstanden sein, wodurch die ursprüngliche Gesteinsstruktur verloren geht. Ooide bilden sich in warmem, kalkgesättigtem Wasser mit starker Wellenbewegung, beispielsweise in oder knapp unter der Brandung. Das Ooid wächst üblicherweise um einen sogenannten Kern herum. Kleine Sandkörner oder Muschelfragmente sowie Ooide, die vollständig aus kalkhaltigem Schluff bestehen, kommen ebenfalls vor. Wellen bewegen diese kleinen Partikel hin und her und dienen gleichzeitig als Kristallisationskeime für ausfallende Mineralien. Die Körner wachsen durch konzentrische Schalen aus kalkhaltigem Material. Wird ein Ooid zu schwer, kann er langsam in tieferes Wasser abdriften, wo er sich absetzt. So lagert sich eine Ooidschicht an der Stelle ab, an der der Meeresboden eine Tiefe erreicht, in der keine Wellenbewegung mehr stattfindet. Oolith entsteht durch die Überdeckung dieser Sedimentschicht oder durch Zementierung, die mitunter innerhalb weniger Jahrzehnte erfolgen kann.