Hornblende / Gedriet „Augenanhänger“ aus Norwegen.

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Einheit: Stück

Anhänger aus den Niederlanden, gefertigt aus einem Sägeschnitt und zwei Ringen. Neuer Anhänger aus dem Buch „Edelsteintherapie 2.0“

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Beschreibung

Gedrit ist ein Kristall der orthorhombischen ferromagnesischen Untergruppe der Amphibol-Supergruppe der Doppelketten-Inosilicatminerale mit der idealen Formel: Mg₂(Mg₃Al₂)(Si₆Al₂)O₂₂(OH)₂. Gedrit ist das magnesiumreiche Endglied der Mischkristallreihe, wobei zweiwertige Magnesiumkationen leicht Eisen(II) ersetzen und so das eisenreiche Endglied „Ferrogedrit“ mit der Formel: Fe²⁺ + 2(Fe²⁺ + 3Al²⁺)(Si₆Al₂)O₂₂(OH)₂ bilden. Reine Endglieder sind jedoch sehr selten; häufig dominiert eines der genannten Kationen die Zusammensetzung. Daher kann die Formel auch so geschrieben werden, dass sie gängige intermediäre Gedritproben zeigt: (Mg,Fe)₂ + 2(Mg,Fe)₂ + 3Al₂(Al₂Si₆O₂₂)(OH)₂. Zweiwertiges Mangan (Mn) kann einen Teil des Magnesiums ersetzen. Dreiwertiges Eisen oder Titan⁴⁺ kann einen Teil des Aluminiums (Al) ersetzen. Fluor und Chlor ersetzen häufig die Hydroxylgruppe (OH) in Amphibolen. Weitere chemische Verunreinigungen können Calcium, Natrium und Kalium sein. Gedrit bildet außerdem eine Reihe mit dem ebenfalls ferromagnesischen Amphibol Anthophyllit. Gedrit kommt in Kontakt- und mittel- bis hochgradig metamorphen Gesteinen in Vergesellschaftung mit Granat, Cordierit, Anthophyllit, Cummingtonit, Sapphirin, Sillimanit, Kyanit, Quarz, Staurolith und Biotit vor. Gedrit wurde erstmals 1836 für ein Vorkommen in Gèdres, Frankreich, beschrieben.