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Beschreibung

Wünschelrutengehen bezeichnet die Beantwortung von Lebensfragen mithilfe eines Pendels, eines Gegenstands aus Metall, Glas oder Holz, der oft an einem Draht oder einer Kette befestigt ist. Wie das Rutengehen mit dem Rohrstock gilt auch das Wünschelrutengehen als eine Form der Radiästhesie und Wahrsagerei. Es wird unter anderem eingesetzt, um mögliche Antworten auf Lebensfragen zu finden oder sogenannte „Energien“ wahrzunehmen. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit des Wünschelrutengehens, aber Menschen, die das Pendel benutzen, sind von seiner Wirksamkeit überzeugt. Beim Wünschelrutengehen hält man ein Ende eines flexiblen Drahtes, Seils oder einer Kette von 5 bis 10 Zentimetern Länge. Am anderen Ende hängt ein Gegenstand aus Metall, Glas, Holz oder einem anderen Material, der als kleines Gewicht dient. Dieses Gewicht kann jede Form und Größe haben. Um eine gute Antwort zu erhalten, müssen die Fragen sorgfältig gestellt werden. Daher muss die Frage präzise formuliert werden, und es darf immer nur eine Frage gleichzeitig gestellt werden. Das Pendel kann dann durch eine bestimmte Bewegung die Frage bestätigen oder mit „Nein“ beantworten. Beim Pendeln wird manchmal eine Pendeltafel verwendet, die verschiedene mögliche Antworten oder ein Alphabet darstellt. Da sich das Pendel in alle Richtungen bewegen kann, dient die Pendeltafel nicht nur der Orientierung, sondern ermöglicht auch detailliertere Deutungen der Antwort. Das Pendeln mit Pendeltafel ist eines der vielen Werkzeuge, die Therapeuten der Komplementärmedizin nutzen, um Zugang zum Unterbewusstsein ihrer Klienten zu erhalten.

Edelsteine ​​sind seltene Gesteine, die meist geschliffen und zu Schmuck und Dekorationsgegenständen verarbeitet werden. Sie zeichnen sich durch folgende Merkmale aus: Schönheit (z. B. Farbe, Glanz, Feuer, Transparenz und Lichteffekte), Beständigkeit (z. B. Härte, Spaltbarkeit und chemische Resistenz) und Seltenheit (z. B. Häufigkeit des natürlichen Vorkommens). Edelsteine ​​lassen sich in viele verschiedene Formen schleifen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Cabochon-Schliffen, bei denen der Edelstein konvex geschliffen wird, und Facettenschliffen, bei denen die Oberfläche in verschiedene Facetten geschnitten wird. Beim Schliff werden verschiedene Eigenschaften des Steins berücksichtigt, darunter Farbe, Farbverteilung, Einschlüsse, Lichteffekte, Dispersion sowie Bruch- und Schnittflächen. Edelsteine ​​werden zu Halsketten, Ohrringen, Armbändern und vielen anderen Schmuckstücken verarbeitet, finden aber auch in der Industrie Verwendung. Zu den bekanntesten Edelsteinen zählen Diamanten, Rubine, Smaragde, Saphire, Aquamarine, Topase, Turmaline, Amethyste, Citrine, Karneole, Opale, Onyxe, Türkise, Lapislazuli und Granate. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert war es modern, Schmuck mit dem Namen oder den Initialen einer Person anzufertigen. Die Wahl der Edelsteine ​​richtete sich nach dem Anfangsbuchstaben des jeweiligen Namens, wodurch das Edelsteinalphabet entstand. Ähnliche Akrostichon-Schmuckstücke wurden ebenfalls im 19. Jahrhundert kreiert, die Gefühle durch Edelsteine ​​ausdrückten. Das bekannteste Beispiel ist der englische „Regard“-Ring, ein Verlobungsring, bei dem das Wort „Regard“ aus den Edelsteinen Rubin, Smaragd, Granat, Amethyst und Diamant gebildet wird