Amethyst-Chalcedon-Anhänger „Auge“ aus den USA.

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Einheit: Stück

Anhänger aus den Niederlanden, gefertigt aus einem Sägeschnitt und zwei Ringen. Neues Anhängerset, Buch „Edelsteintherapie 2.0“

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Beschreibung

Chalcedon ist ein Halbedelstein und eine Varietät des Minerals Quarz. Seine Farbe reicht von fast Weiß bis Hellblau oder Taubenblau, oft mit Streifen. Er kommt auch in Apfelgrün (Chrysopras), Rosa, Rot (Karneol), Braun (Sardine) und Kupfer vor. Fundorte sind unter anderem Brasilien, Madagaskar, Uruguay, Indien, die USA und Großbritannien. Der leuchtend blaue Chalcedon stammt aus Namibia und wird immer seltener, was seinen Wert steigert. In der Antike wurden aus Chalcedon Figuren von Wettergöttern gefertigt. Chalcedon werden verschiedene Heilwirkungen zugeschrieben, unter anderem gegen Heiserkeit, Mandelentzündung, Stimmbandprobleme und Krampfadern. Laut Literatur wird Chalcedon den Sternzeichen Krebs und Schütze zugeordnet.

Amethyst ist eine violette Varietät des Minerals Quarz (SiO₂) und der begehrteste Stein der Quarzgruppe. Etymologie: Der Name leitet sich vom griechischen αμεθυστoς (amethystos) ab. Amethyst war bereits den Ägyptern, Etruskern und Römern bekannt und wurde von Plinius dem Älteren beschrieben. Im alten China wurden kleine Edelsteine ​​aus Amethyst geschliffen. Im Mittelalter war Amethyst auch in Europa hoch geschätzt. Er wurde Bischofsstein genannt, da er einst ein beliebter Edelstein kirchlicher Würdenträger war und ihm magische Kräfte zugeschrieben wurden. Er galt als Symbol der Liebenden, als Stein der Mäßigung und als Schutzstein gegen Zauberei und Hexerei. Jacob van Maerlant erklärt, der Stein vertreibe Trunkenheit. Man nahm an, der griechische Name bedeute „gegen Trunkenheit“: Wein aus einem Amethystbecher sollte vor Trunkenheit schützen. Herkunft: Metamorphe, hydrothermale und alluviale Ablagerungen. Die Kristalle wachsen stets auf einem Untergrund; die Prismen sind oft schwach ausgebildet, wodurch die Kristallspitzen des Amethysts überwiegen; hier ist auch die Farbe am intensivsten. Diese Teile werden abgeschlagen, d. h. für die weitere Verwendung. Brennen bei Temperaturen zwischen 470 und 750 Grad Celsius erzeugt hellgelbe, rötlich-braune, grüne oder farblose Varietäten. Manche Amethyste bleichen im Tageslicht allmählich aus. Radiumbestrahlung kann die ursprüngliche Farbe wiederherstellen. Die Farbe entsteht durch Eisen in Verbindung mit ionisierender Strahlung. Amethyst wirkt unter künstlichem Licht weniger attraktiv. Vorkommen: Bereits im Mittelalter rühmte sich Brasilien seiner Amethystvorkommen; sie werden unter anderem in Bahia, Minas Gerais und Mato Grosso abgebaut. In jüngster Zeit wurde der sogenannte Ametrin, eine Amethyst-Citrin-Mischung, in Bolivien abgebaut. Dort wechseln sich violette und gelbe Farbtöne ab, wobei der Übergang zwischen den Farben scharf abgegrenzt ist. Amethyste kommen auch in den Vereinigten Staaten vor, insbesondere in Montana, Maine, Georgia und Arizona. Kanada, Mexiko, Bolivien, Indien, Myanmar, Japan, China und Korea sowie Sri Lanka, Simbabwe, Kongo und Australien zählen ebenfalls zu den bedeutenden Förderländern. In Russland findet man Amethyst unter anderem im Ural, in Jakutsk und auf der Kola-Halbinsel. Weitere Vorkommen gibt es in Armenien, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Bulgarien, der Schweiz und Irland. Amethyste bilden selten größere, reine Kristalle. Das British Museum beherbergt einen einzigartigen geschliffenen Stein mit einem Gewicht von 343 Karat. Andere, kleinere Steine ​​wiegen weniger; sie stammen meist aus Brasilien. Die Smithsonian Institution in Washington, D.C., besitzt sogar einen geschliffenen Amethysten aus Brasilien mit einem Gewicht von 1.362 Karat und einen aus North Carolina mit einem Gewicht von 202,5 ​​Karat. Amethyste wurden häufig für Staatsjuwelen verwendet, beispielsweise für das Zepter Katharinas der Großen und das Zepter der britischen Krone.