Beschreibung
Eine wunderschöne Sammlung kleiner, origineller Artefakte aus den sogenannten Geisterstädten im Westen der USA. Es handelt sich dabei größtenteils um kleine archäologische Fundstücke, die mit Genehmigung der Landbesitzer ausgegraben wurden. Sie werden anschließend in kleinen Vitrinen mit ansprechender Beschriftung präsentiert. Die Vitrinen unterscheiden sich natürlich in ihrer Zusammenstellung, sind aber allesamt Unikate.
Der Begriff „Wilder Westen“ bezeichnet die Pioniergesellschaft der Jahre 1865–1900 im Westen der Vereinigten Staaten, vorwiegend westlich des Mississippi. Die imaginäre Grenze zwischen dem Wilden Westen und den zivilisierteren Regionen östlich davon verlief lange Zeit am Mississippi, verschob sich aber allmählich weiter nach Westen. Die Erforschung, Eroberung und Besiedlung des westlichen Teils der Vereinigten Staaten begann mit dem Louisiana Purchase (1803), als Napoleon Bonaparte die letzten französischen Gebiete in Nordamerika an die USA verkaufte. Zwischen 1830 und 1850 besetzten die USA die nördlichen Gebiete Mexikos und verloren dadurch ein Drittel ihres Territoriums. Zu diesen Gebieten gehören heute die Bundesstaaten Kalifornien, Texas, Arizona und New Mexico. Nach dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs 1865 beschleunigte sich die Kolonisierung all dieser Gebiete. Um 1900 erreichte man den Pazifik und das bereits kolonisierte Kalifornien. Damit hörte der Wilde Westen als raue, abenteuerlustige und teils gesetzlose Gesellschaft von Piraten auf zu existieren.








