Einzigartige GIGA-Fossilienplakette mit Ammoniten und Orthoceras aus dem Atlasgebirge in Marokko, 132 x 76 cm auf Ständer.

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Herkunftsland: Marokko
Einheit: Stück

Eine wahrhaft wunderschöne, riesige Museumstafel mit exquisit detaillierten Ammoniten- und Orthoceras-Fossilien. Montiert auf einem stabilen Metallsockel, ist sie ein Augenschmaus. Aus Erfoud in Südmarokko.

 

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Beschreibung

Im rauen Süden Marokkos, wo das Atlasgebirge in die endlose Weite der Sahara übergeht, liegt die Stadt Erfoud. Heute ist es eine trockene, staubige Region, doch vor Millionen von Jahren bot die Landschaft ein völlig anderes Bild. Wo heute Sand und Felsen dominieren, erstreckte sich einst ein warmes, flaches Meer voller Leben. In diesem Urmeer schwammen Ammoniten mit ihren perfekt gewundenen Gehäusen wie winzige U-Boote, angetrieben von Wasserstrahlen. Ihre Spiralen wuchsen mit jedem Lebensstadium, Kammer für Kammer, wie ein Kunstwerk. Zwischen ihnen glitten die langgestreckten Orthoceras, schlanke Jäger mit pfeilförmigen Gehäusen und im Laufe der Zeit segmentierten Körpern.

Als sich das Meer zurückzog und die Erde sich zu Bergen auftürmte, wurden diese Lebewesen von Sedimentschichten bedeckt. Millionen Jahre Druck verwandelten Schlamm in Gestein und Gestein in ein Zeugnis des Lebens. So entstand das Fossilienreich, das heute in den Gesteinen um Erfoud verborgen liegt.

Frühmorgens brechen die Fossiliensammler in die Hügel auf. Die Luft ist kühl, die Sonne noch tief. Mit Hämmern und Meißeln suchen sie nach feinen Mustern im Gestein: einer Spirale, die fast zu perfekt ist, einem länglichen Schatten, der die Form eines Orthoceras offenbart. Manchmal liegt ein Ammonit fast an der Oberfläche, als hätte er sich der Zeit hingegeben. Manchmal muss ein Fossil mit Geduld und Geschick aus dem Gestein gelöst werden. In den Werkstätten von Erfoud werden die Funde sorgfältig poliert. Der raue Stein verwandelt sich langsam in eine polierte Oberfläche, auf der der Ammonit oder Orthoceras deutlich sichtbar wird. Was einst ein Lebewesen in einem tropischen Meer war, wird so zu einem greifbaren Stück Geschichte – einem Fragment einer Welt, die seit Hunderten von Millionen Jahren verschwunden ist.